Andreas Groll , geboren 1964, lebt in Wien-Döbling.
Die Kindheit ist geprägt von Stadtrand, Wienerwald und einem Gartenparadies in Jedlersdorf. 
Erste Kontakte zum Bildungswesen in der Neulandschule Grinzing, die ihre Fortsetzung im BRG 19 Krottenbachstraße finden. Schulische Leistungsansprüche werden zwar akzeptiert, können aber nie endgültig überzeugen.
Nach der Matura Beginn des Sportstudiums auf der Schmelz. Eine unvollendete Geschichte, die von der Malerei abgelöst wird. Viele freischaffende Jahre folgen. Kleine Ausstellungen und ein paar Verkäufe bestärken die Absicht, ein renommierter Maler zu werden.
Es sind die späten 80er, als jeder glaubt, ein Künstler oder zumindest eine Kunstfigur zu sein. Selbstinszenierung bis zum Erbrechen. Tagsüber vor der Leinwand, werden die Nächte in der damals aufkommenden Clubbingszene durchgemacht (Schweineclub im U4, Soulseduction im Volksgarten usw.....). 
Eine spannende Zeit und die große Freiheit, an der sich bis heute nicht viel geändert hat.
Nur unterbrochen von 10 Monaten Zivildienst bei der ersten Schülerlotseneinheit des Innenministeriums. An einer Kreuzung im Heimatbezirk, ausgestattet mit weißem Plastikmantel und weißer Uniformkappe,ebenfalls aus Plastik, ist die größte Sorge: "Hoffentlich erkennt mich hier niemand."
Auf eine künstlerische Sinnfrage in den Jahren danach folgt die Rückkehr zum Sport. Bewegung als Lebensphilosophie, Musik statt Red Bull und viel Zeit zu haben für die wirklich interessanten Dinge des Lebens.....z.B. ein Buch zu schreiben! 
 

Keine Preise!
Keine Auszeichnungen! 
Keine Ehrung durch den Bürgermeister!...........Bis jetzt!